Wir sind für Sie da!

Für Notfälle steht Ihnen der tierärztliche Bereitschaftsdienst auch außerhalb der Sprechzeiten zur Verfügung.

Hier finden Sie die Übersicht des tierärztlichen Bereitschaftsdienstes in Falkensee.

Notfall?
Wer hat Bereitschaftsdienst?

Allgemeine und Innere Medizin
Chirurgie
Regulationsmedizin (ganzheitliche Medizin)
Physiotherapie
Osteopathie

Allgemeine und Innere Medizin

Hygiene, Antibiose, Entzündungshemmung, Schmerzlinderung, sorgfältige Chirurgie mit modernsten Gerätschaften, Verbandstechniken sowie die Verwendung neuester orthopädischer Hilfsmittel sind die Grundpfeiler unseres schulmedizinischen Arbeitens. Zusätzlich führen wir die allgemeine Untersuchung und Behandlung unserer Patienten grundsätzlich auch unter ganzheitlichen Aspekten durch, dies ermöglicht uns zusätzlich eine noch bessere Ursachenbekämpfung. Ein ebenso wichtiger Aspekt in der allgemeinen Medizin ist das frühzeitige Erkennen von Veränderungen und Erkrankungen und die sich daraus ergebenen Möglichkeiten einer erfolgreichen Vorsorge und Therapie.

Allgemeinuntersuchung

  • Schulmedizinisch (Adspektion, Palpation, eingehende klinische Untersuchung)
  • Ganzheitlich: Pulsdiagnostik nach Nogier/chinesisch

Allergologie

  • Allergietests
  • Allergietherapie
  • Bioresonanz
  • Hypo- u. Desensibilisierung
  • Mikrobiologische Therapie

Augenheilkunde

  • Allg. Augenbehandlung
  • Allg. Augenchirugie
  • Ophtalmoskopie

Dermatologie

  • Bakterielle Erkrankungen
  • Ekzeme und „Hot Spots“
  • Hautpilzerkrankungen
  • Parasitäre Erkrankungen

Ernährungsberatung

  • Diabetes
  • Jungtiere/Welpen
  • Senioren
  • Übergewicht

Geburtshilfe, Trächtigkeitsuntersuchungen

  • Vorsorge (Ultraschalluntersuchungen)
  • Geburtsbegleitung
  • Kaiserschnitt
  • Neonatologie

Impfschutz

Infektionserkrankungen

Kardiologie (siehe auch Diagnostik)

Laboruntersuchung
(siehe auch Diagnostik, hauseigene Labors)

  • Blutbild – notfallrelevante Parameter vor Ort (Organ- und Enzymprofile)
  • Endokrinologie (Diabetes, Schilddrüsenerkrankungen,...)
  • Hormonbestimmung
  • mikrobiologische Bestimmung (Urin- und Kotuntersuchung)

Neurologie

  • Anfallsleiden (z. B. Epilepsie)
  • Bandscheibenprobleme
  • CECS – Cauda Equina Compressions Syndrom
  • Lähmungen

Ohrenerkrankungen

Orthopädie

Parasitologie

Tumordiagnostik

Welpensprechstunde

  • Beratung zur Anschaffung, Haltung, Ernährung der Vierbeiner

Zahnheilkunde

Chirurgie

Weichteilchirurgie

Unter Weichteilchirurgie versteht man alle chirurgischen Eingriffe, die nicht direkt am Knochen stattfinden.

  • Abszesse
  • Fremdkörperenfernung
  • Hernien (z. B. Nabelbruch)
  • Kaiserschnitte
  • Kastrationen / Sterilisation
  • Magen-Darmoperationen (z. B. Magendrehung)
  • Tumorchirurgie

Orthopädische Chirurgie

Degenerative Veränderungen von Gelenken sind häufig die Ursache für chronische Schmerzen, Schonhaltung, Gangbildauffälligkeiten und Lahmheiten. Bei jedem orthopädischen Patienten führen wir standardmäßig eine gründliche ganzheitlich-orthopädische Voruntersuchung durch und wägen alle möglichen Therapie- und/oder Operationsmethoden genau ab. Diese Voruntersuchung beinhaltet eine genaue Vorberichtserhebung, Gangbildanalyse, eine sog. Triggerpunktuntersuchung (manuelle Untersuchung auf Schmerzsituationen) und wird durch eine bildhafte Darstellung mittels digitalem Röntgen oder – wenn nötig – auch mithilfe von digitalem Ultraschall, einer Magnetresonanztomographie (MRT) oder Computertomographie (CT) ergänzt (siehe hierzu auch Diagnostik).

Spezielle Operationen führen wir neben den konventionellen Operationsmethoden auch arthroskopisch durch.

Frakturversorgung

Hüfte (Hüftgelenksdysplasie – HD)

  • Denervation
  • Femurkopfresektion
  • Hüftgelenksendoprothese

Ellenbogen (Ellenbogendysplasie – ED)

  • Osteochondrosis Dissecans - OCD
  • Fragmentierter Processus Coronoideus - FPC
  • Isolierter Processus Anconaeus - IPA

Knie (z. B. Kreuzbandrisse; Meniskusschäden)

  • Bandersatz
  • Curretage
  • Meniskotomie
  • TPLO

Wirbelsäule (Bandscheibenvorfälle, Cauda Equina, Dackellähme, Wobbler-Syndrom)

  • Hemilaminektomie
  • Laminektomie

Regulationsmedizin (ganzheitliche Medizin)

  • Akupunktur
  • Homöopathie
  • Lasertherapie

Akupunktur

Als eines der regulativen Elemente der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) ist die Akupunktur ein sehr geeignetes Mittel, die Energieströme eines Systems so zu lenken, dass über die Anregung der systemeigenen Abwehr-, Schmerz regulierenden und Heilungskräfte die Heilung auf vielfältige Weise gefördert wird. Es werden so viele, unter anderem biochemische Prozesse stimuliert, dass man, um diese Wirkungen anders zu erzeugen, manchmal eine Vielzahl an Medikamenten einsetzen müsste. Unsere Ausbildung in TCM und Akupunktur ist auf so hohem internationalen Standard, dass wir selbst bereits seit 2001 andere Tierärztinnen und Tierärzte auch in diesem Fach unterrichten. Jeder Unterricht wird von der ATF (Akademie für tierärztliche Fortbildung) im vollen Umfang anerkannt. Bei chronischen Schmerzleiden verweisen wir auf die Spezialdisziplin der Akupunktur, der Goldakupunktur.

Wir setzen Akupunktur und /oder Neuraltherapie, eine Spezialform der Akupunktur, bei der ein Lokalanästhetikum an Akupunkturpunkte injiziert wird, zum Beispiel bei folgenden Erkrankungskomplexen erfolgreich ein:

  • Schmerzen, z.B. auch wachstumsbedingte Leiden
  • Orthopädische Erkrankungen, z.B. Stauchungen oder Zerrungen
  • internistische Erkrankungen, z.B. Nierenleiden
  • Immunerkrankungen, z. B. Allergien oder chronischer Durchfall
  • psychische Leiden (Störungen des Körper-Seele-Gleichgewichts)

Homöopathie

„Wirkungsverstärkung durch Verdünnung“ klingt zunächst unsinnig, aber schon während des Studiums fielen die Grenzen schulmedizinischer Medikation auf und weckten die Neugier auf das vermeintlich Unerklärliche der Homöopathie. Dass zumal die ersten Anregungen zur Homöopathie nicht selten von gestandenen Rinder- und Schweinepraktikern aus ländlichen Regionen kamen, deren Studium in den 50er und 60er Jahren keinen Raum neben der Pharmakologie gelassen hatte, spornte an, sich dieser Thematik mehr anzunehmen und sie zu erforschen. Heute setzen wir Homöopathie zum Beispiel routinemäßig zum besseren Aufwachen unserer Narkosepatienten ein, zur besseren Wundheilung, bei vielen Augenerkrankungen und auch zur Unterstützung unserer schmerztherapeutischen Programme ein.

Lasertherapie

Die Lasertherapie ist eine spezielle und schmerzfreie Form der Therapie. Die so genannten „Low-Level-Laser“ sind Laser niedriger Energie und werden im Gegensatz zu den bekannteren medizinischen Power-Lasern nicht zu chirurgischen Zwecken, sondern ausschließlich zu Heilzwecken eingesetzt. „Heilen durch Licht“ oder „Heliotherapie“ war schon eine Heildisziplin des Hippokrates. Mit der Lasertherapie bündeln wir Licht besonders wirkungsvoller Frequenzen und einer besonders wirkungsvollen Wellenlänge und aktivieren damit das biologische Zellgedächtnis des Patienten, so dass eine Heilung komplikationsloser, z.B. ohne Wundinfektionen oder überschießende Granulation („wildes Fleisch“) abläuft. Damit können wir auch den Einsatz von Medikamenten und damit ihre Nebenwirkungen z.T. deutlich reduzieren! Einsatzgebiete für unsere unterschiedlichen Lasersysteme sind unter anderem:

  • Postoperative Versorgung
  • Wundheilung
  • Muskel-, Sehnen- und Gelenksentzündungen
  • Hauterkrankungen
  • Förderung der Wundheilung
  • Behandlung von Narben und Störfeldern
  • Reduktion entzündlicher Schwellungen
  • Anregung des lymphatischen Flusses
  • Schmerzreduzierung
  • Zahnerkrankungen

Ein weiteres Einsatzgebiet des Lasers ist die Laserakupunktur. Obwohl die Akupunktur eine alte und sehr erfolgreiche Therapiemethode ist, hat sie sich neuen Techniken nie verschlossen und so nutzen viele Ärzte sowohl in der Human- als auch in der Veterinärmedizin Low-Level-Laser. Der große Vorteil ist die schmerzfreie Stimulation der Akupunkturpunkte mithilfe des Lasers.

Als führendes Tier-Laser-Therapiezentrum haben wir bereits mehrere hundert Tierärztinnen und Tierärzte und andere Therapeuten auf nationaler und internationaler Ebene in der Lasertherapie unterwiesen und unterrichtet.

Zu den Themen Akupunktur und Lasertherapie ist zudem bereits einschlägige Literatur – auch in Buchform – von Peter Rosin verfasst worden und wird weiterhin zumal anlässlich der von uns regelmäßig veranstalteten Fortbildungen nach dem jeweils aktuellen Forschungs-, Entwicklungs- und Kenntnisstand vor allem in tierärztlichen Publikationen kommuniziert.

Physiotherapie

In der Humanmedizin ist die Physiotherapie hinlänglich und mit sehr guter Reputation anerkannt und schon lange fester Bestandteil medizinischer Therapien und Rehabilitationsprogramme. Auch im Bereich der Veterinärmedizin werden physiotherapeutische Maßnahmen (Behandlungsmethoden?) in zunehmendem Maße eingesetzt.

Bei der Behandlung schmerzender Gelenk- und Rückenprobleme, nach Unfällen und Gelenkoperationen hat sich die Physiotherapie nun schon seit Langem bewährt. Ebenso wird dient sie nicht selten als trainingsbegleitende Maßnahme für Arbeitshunde und im Hundesport.

Gerade für rekonvaleszente orthopädische Patienten ist dies eine der geeigneten Maßnahme, geschundene Gelenke, Muskeln, Sehnen und Bänder wieder ihrer bestimmungsgemäßen Funktion zuzuführen. Die Vielfalt, derer sich unsere Tierphysiotherapeutin bedient, spiegelt die unterschiedlichen Bedürfnisse der unterschiedlichen Bewegungsstrukturen wider – auf jeden Patienten wird individuell eingegangen.

Nach der Goldakupunktur erwies sich eine physiotherapeutische Betreuung zum optimalen Aufbau der Muskulatur in einigen Fällen als sehr förderlich, insbesondere bei starken Veränderungen an den Gelenken, wobei die Muskulatur häufig sehr schmerzhaft verkrampft ist. Hier werden die betroffenen Muskelgruppen schonend gelockert bzw. wieder aufgebaut.

Physiotherapeutische Angebote in unserer Praxis:

  • Bewegungstherapie bzw. –schulung
  • Gelenkfunktionsüberprüfung
  • Klassische Massage (tonisierend/detonisierend)
  • Kolonmassage
  • Lymphdrainage
  • Krankengymnastik
  • OP Vor- sowie Nachsorge
  • Therapeutischer Ultraschall
  • Weichteiltechniken, Mobilisation
  • Patientenbezogene Therapiekonzepte

Osteopathie

Die Osteopathie ist eine ganzheitliche, rein manuelle Heilmethode, die sich mit der Erkennung und Behandlung von Funktionsstörungen beschäftigt. Sie betrachtet das Lebewesen im Ganzen, Struktur und Funktion beeinflussen sich gegenseitig. Alle Gewebe (Muskeln, Knochen, Sehen, Bänder, innere Organe, etc.) werden in ihrem funktionellen Zusammenspiel, ihrer gegenseitigen Abhängigkeit voneinander und ihrer dadurch bedingten Wechselbeziehung betrachtet. Nicht nur orthopädische Erkrankungen, sondern auch z.B. internistische Probleme sorgen für Verstellungen, Verkippungen, Verblockungen, kurz: zu einer Störung des körperlichen und energetischen Gleichgewichts. Fehlhaltungen etwa können allmählich zu anatomischen Veränderungen führen, Verletzungen oder Narben die Beweglichkeit von Organstrukturen einschränken. Durch die dabei entstehenden Verlagerungen und Beschwerden wird sich das Äußere (das Bewegungssystem) immer dem Inneren (dem Organsystem) anpassen.

Osteopathie regt die selbstheilenden und selbstregulierenden Kräfte im System* des Patienten an. Durch die Anwendung spezieller Untersuchungs- und Behandlungstechniken werden Blockaden gelöst, es kommt zu einer Verbesserung oder Wiedererlangung der natürlichen Beweglichkeit und dadurch auch zur Normalisierung der Funktionsabläufe. *System: Unser Verständnis von einem Patienten („System“) bezieht sich nicht nur auf physische Aspekte, sondern auf Körper, Seele und Geist gleichermaßen!