Wir sind für Sie da!

Für Notfälle steht Ihnen der tierärztliche Bereitschaftsdienst auch außerhalb der Sprechzeiten zur Verfügung.

Hier finden Sie die Übersicht des tierärztlichen Bereitschaftsdienstes in Falkensee.

Notfall?
Wer hat Bereitschaftsdienst?

Diagnostik

„Ohne gute Diagnose keine gute Therapie"

Digitales Röntgen
Digitaler Ultraschall (Sonographie)
Computertomographie (CT) / DVT (Digitale Volumentomographie)
Magnetresonanztomographie (MRT)
Labor

Digitales Röntgen

Sorgfältige Untersuchungen sind Voraussetzung für sichere und präzise Diagnosen und die Grundlage einer erfolgreichen Therapie.

Um dies zu garantieren haben wir unser Diagnostikzentrum mit modernster Ausstattung eingerichtet. Zur Untersuchung bestimmter Organe, beispielsweise eines Gelenks, der Haut oder des Herzens, sind oft spezielle Untersuchungsverfahren notwendig.
Digitales Röntgen:

digitalesroentgenIn Zusammenarbeit mit Physia und Fujifilm röntgen wir bereits seit 2007 ausschließlich digital. Mit dem Gerät FCR CAPSULA VET von Fujifilm stehen uns im Routinebetrieb digitale Röntgenbilder zur Verfügung, die exakt die diagnostisch relevanten Bereiche optimal darstellen. Das neue System erlaubt Röntgen- untersuchungen in bisher unerreichter Qualität und führt zu einer Optimierung bei der radiologischen Diagnostik von Erkrankungen der uns anvertrauten Patienten und hilft auf Grund seiner besonderen Bildbearbeitung, wichtige Kontraste noch genauer aufzubereiten und somit eine noch bessere Grundlage für die Diagnose zu liefern.

Gleichzeitig steht es Tierärzten zur Anschauung und Weiterbildung zur Verfügung.

Durch die erzielte Eindeutigkeit der Darstellungen und die Möglichkeit, Ausschnitte zu wählen, Bilder zu vergrößern, Kontrast und Helligkeit zu verändern können auch kleinste Details erkannt und die Diagnose somit optimiert werden. Des Weiteren und erlaubt es auch dem Tierhalter, die Röntgenbefunde gut zu verstehen. Gemeinsam können weitere Maßnahmen diskutiert und die optimale Therapie besprochen werden.
Einen weiteren Vorteil bietet die deutlich geringere Strahlenbelastung für den Patienten durch die Einsparung der Röntgendosis.

Einsatzgebiete des digitalen Röntgen:

  • Arthrosen
  • Darmpassagen
  • Dysplasien (Missbildungen)
  • Fremdkörper
  • HD- und ED-Röntgen
  • Heilungskontrollaufnahmen
  • Kieferfrakturen
  • Knochenbrüche / Frakturen
  • Knochenschwund
  • Luxationen
  • Magen-Darm-Operationen
  • Organe im Bauchraum
  • Organe im Brustkorb
  • Pathologische Veränderungen
  • Tumore
  • Verwachsungen
  • Wucherungen
  • Zahn-Frakturen

Digitaler Ultraschall (Sonographie)

Zuchtuntersuchungen
Abdomen (Bauchraum)
Bizepssehne und Kniegelenk

Unsere Praxis verfügt über ein hochinnovatives, digitales Ultraschall, welches uns eine optimale, schonende Diagnosestellung bei Trächtigkeitsuntersuchungen, Veränderungen der inneren Organe, kardiologischen Erkrankungen, aber auch - aufgrund seiner einzigartigen Bildauflösung – bei orthopädischen Erkrankungen (Gelenkdarstellung – „Blick ins Gelenk“, Sehnenentzündungen – z. B. Bizepsansatz- und –ursprungssehnenentzündungen) ermöglicht.

Die Tiere werden lediglich in dem Bereich, in welchem der Ultraschallkopf aufgesetzt wird, geschoren und es wird während der Untersuchung etwas Ultraschallgel aufgetragen.

Selbstverständlich dürfen Sie bei dieser Untersuchung dabei sein und können so beruhigend auf Ihr Tier einwirken.


Zuchtuntersuchungen

Zusätzlich zur normalen Ultraschalldiagnostik bei herzkranken Tieren führen wir bei verschiedenen Hunderassen (Boxer, Irische Wolfshunde, Cavalier-King-Charles-Spaniel, Schnauzer und PONs) Zuchtuntersuchungen auf vererbliche Herzerkrankungen durch.

Dabei arbeiten wir gerade maßgeblich an der Entwicklung der 3-D-Darstellung von Welpen im Mutterleib mit der Vertriebsfirma unseres zonaren Ultraschallgerätes zusammen.


Ultraschall Abdomen (Bauchraum)

Zur Abklärung von Erkrankungen im Bauchraum bieten wir sonographische Untersuchungen der Bauchorgane an.

Indikation:

  • Gebärmutterentzündungen
  • Eierstockstumoren
  • Lebererkrankungen (Tumore, Gallenstau, Entzündungen)
  • Nierenerkrankungen (Zysten, Nierenbeckensteine oder –entzündungen)
  • Blasenerkrankungen (Blasensteine und Blasengries)
  • Veränderungen an der Prostata (Vergrößerung, -zysten und -tumoren,)
  • Erkrankungen des Magen- oder Darmtraktes
  • Hodentumore

Wir haben auch die Möglichkeit, zu diagnostischen Zwecken durch Punktion unter Ultraschallkontrolle Proben von Leber, Niere, Blase, Prostata u.a. zu entnehmen. Im Fall von Harnwegsinfekten gewinnen wir steril entnommenen Urin mittels ultraschallgestützter Blasenpunktion zum Anlegen einer Harnkultur mit Resistenztest.


Ultraschalldiagnostik im Bereich Bizepssehne und dem Kniegelenk

Der Ultraschall eignet sich sehr gut als ergänzendes und vor allem nicht-invasives Diagnostikum von Sehnen- und Gelenkserkrankungen. Gerade die Sehnen spielen bei Erkrankungen des Bewegungsapparates eine große Rolle und sind mit dem Standarddiagnostikum Röntgen nicht darstellbar.

Ein weiterer Vorteil ist, dass der Ultraschall auch leicht am wachen Tier durchgeführt werden kann.

Erkrankungen der Bizepssehne, können sowohl deren Ursprung (v.a. die Ursprungssehnenscheide) als auch deren Ansatz an Speiche und Elle betreffen. Im Ursprungsbereich findet man am häufigsten eine Entzündung der Bizepssehne und deren Sehnenscheide, die bis hin zu einer teilweisen oder vollständigen Ruptur reichen kann. Ursächlich liegt meist eine chronische Überlastung zugrunde. Nicht selten weisen Tiere, die an einer Hüftgelenkdysplasie erkrankt sind, auch Probleme mit der Bizepsehne auf. Durch eine Entlastung der schmerzhaften Hüfte und damit Überlastung der Vordergliedmaßen, treten diese Probleme dann auf.

Ein bisher eher weniger beachtetes Phänomen ist die sogenannte Bizepsansatzsehneninsertionsdesmopathie. Insertionsdesmopathien sind bei Pferden schon lange bekannt, kommen aber nicht nur bei dieser Tierart vor. Insertionsdesmopathien sind krankhafte Veränderungen im Ursprungs- oder Ansatzsehnenbereich von Sehnen, Bändern und Gelenkkapseln, wobei Knochengewebe und Knochenhaut in der Regel beteiligt sind.

Mittels Ultraschall kann sowohl der Bizepsursprung als auch der Ansatz gut untersucht werden. Wir können strukturelle Veränderungen (Verquellungen, Einlagerung von Flüssigkeiten) ausgezeichnet darstellen und in Kombination mit dem Röntgen und der klinischen Untersuchung das Krankheitsbild vervollständigen.

Die häufigsten Erkrankungen des Kniegelenks, die uns in unserer Praxis begegnen, sind Kreuzbandrisse, Meniskusschäden, Kniegelenksentzündungen und Zerrungen der Kollateralbänder.

Das Knie ist ein Gelenk, das dem Ultraschall sehr gut zugänglich ist.

Die darstellbaren Strukturen sind:

  • Knochenoberfläche von Kniescheibe, Oberschenkel und Schienbein
  • Der Rollkamm, in dem die Kniescheibe gleitet (Trochlea ossis femoris)
  • Das gerade Kniescheibenband (Ligamentum patellae)
  • Die obere Gelenkaussackung (Recessus suprapatellaris)
  • Der Fettkörper
  • Kraniales Kreuzband
  • Menisken

Gerade die Diagnose des Kreuzbandrisses bereitet in der Praxis häufig Probleme.

Das Auslösen des sogenannten Schubladenphänomens ist häufig am wachen Tier nicht möglich und wird oft dadurch verkompliziert, dass Hunde mit einer Entzündung im Gelenk, häufig aufgrund der Überfüllung des Gelenks (zu viel entzündlich bedingte Flüssigkeit) eine Instabilität aufweisen.

Im Röntgen lassen sich auch nur eine Entzündung im Gelenk bzw. knöcherne Veränderungen (z.B. Arthrosen) darstellen.

Mittels Ultraschall kann der geübte Untersucher das vordere Kreuzband darstellen und eine Ruptur feststellen.

Die Sonographie eignet sich also hervorragend als ergänzendes Diagnostikum für Feststellung oder Ausschluss eines Kreuzbandrisses.

Computertomographie (CT) / DVT (Digitale Volumentomographie)

vimago

Die DVT (Digitale Volumentomografie) ist eine hochmoderne, auf Röntgenstrahlen basierende Untersuchung, in der jeweils eine bestimmte Schicht des Körpers abgebildet wird. Im Gegensatz zur klassischen Röntgenaufnahme, bei der alle hintereinander liegenden Gewebe als Schattenbild auf eine Ebene projiziert werden, bildet DVT-CT das Körperinnere in mehreren Querschnitten ab (schnittbildgebendes Verfahren). Diese lassen sich überlagerungsfrei betrachten und liefern dadurch in vielen Fällen genauere Informationen. Mithilfe von dreidimensional errechneten Bildinformationen und auch mit Kontrastmitteln können die Bildkontraste zusätzlich noch verstärkt und so die Aussagekraft der Bilder nochmals erhöht werden.

Beispiel 1Beispiel 2

Mithilfe einer DVT-HDCT Untersuchung können wir insbesondere Knochen-assoziierte Erkrankungen sowohl in Schnittbildern als auch in virtueller 3D-Darstellung abbilden.

Vorteile DVT-HDCT gegenüber CT:

Narkose oder Sedation?

Aufgrund der kurzen Untersuchungszeiten sind die meisten Untersuchungen in Leichtnarkose (Sedation) möglich. Die Sedation reduziert das Narkoserisiko beträchtlich.

Untersuchungsdauer

DVT arbeitet schneller als CT. Eine 3D-Untersuchung z.B. des Schädels einer Katze dauert gerade einmal eine Minute!

Auflösung / Bildschärfe

Zweidimensionale Bildpunkte heißen Pixel. Dreidimensionale Volumenpunkte heißen Voxel. Das Vimago High Definition CT hat eine höhere Voxeldichte als herkömmliche CT-s. Somit ist die 3D-Detaildarstellung deutlich genauer als bei herkömmlichen CT-s. Durch die einzigartige Auflösung sind auch Weichteilabbildungen in 3D und in bislang nicht gekannter Bildschärfe möglich!

Preis / Leistung

Aufgrund der Vorteile sind Einzelscans mit dem HD-CT vor allem kleinerer Tiere (bis 10 kg) genauer und preiswerter als „in der großen Röhre“.

Röntgenstrahlung

CT ist der stärkste, diagnostische Röntgenstrahler, DVT arbeitet signifikant strahlungsärmer.

DVT kann noch mehr:

Fluoroskopie

  • Kontrastmittelpassagen können „live“ verfolgt werden
  • Herzbewegungen, Ergüsse im Brustraum in Echtzeit
  • Kontrolle der Positionierung von Sonden
  • u.v.m.

DVT-CT wird eingesetzt bei:

  • Wirbelsäule:
    Alle knöchernen Auffälligkeiten wie z.B. Fehlstellungen und Luxationen - Bandscheibenvorwölbungen - ein Bandscheibenvorfall - intraspinale Raumforderungen - Tumor des Rückenmarks.
  • Thorax:
    Suche von Tumoren - Metastasen - entzündliche Veränderungen (wie Lungenentzündungen), Beurteilung der Herzgröße und der Gefäßsituation - Gefäßveränderungen wie Embolie oder Anlagestörung
  • Abdomen:
    Beurteilung von unklaren Veränderungen an Hand der Kontrastmittelkinetik und Röntgenabsorption - Steinleiden, Gangerweiterung oder Abklärung unklarer Verkalkungen - Nachweis von Flüssigkeit als Hinweis auf z. B. entzündliche Geschehen - Darmentzündung - Abklärung von Verdauungsproblemen - Tumore und Metastasen.
  • Schädel und Kiefergelenke:
    Zahnveränderungen mit entzündlichen Veränderungen im Kieferbereich - Fehlstellungen - Entzündung der Backenzähne - degenerative Veränderungen oder akute Verletzungen im Bereich der Kiefergelenke knöcherner Art.
  • Traumafolgen:
    Bedarfsweiser 3D-Nachweis von Frakturen, Dysplasien wie HD oder Ellenbogendysplasien - Fehlbildungen/Fehlstellungen, Sehnenverkalkungen
  • CT-gesteuerte Intervention:
    Periradikuläre Therapie bei Lahmheiten oder nervenkompressionsbedingten Beschwerden bei Bandscheibenvorfällen - Wobbler-Syndrom, Cauda-Equina-Compressions-Syndrom (CECS) oder Veränderungen im LWS-Bereich. Sympatikolyse z.B. bei peripheren Durchblutungsstörungen. Facettengelenksaffektion bei degenerativen Veränderungen. Alle anderen Punktionen, die sonographisch nicht möglich sind bei z.B. unübersichtlichen Verhältnissen, Abszesspunktion.
  • Neurokranium:
    Zur Abklärung: Tumorsuche - Enzündungsausschluß z.B. bei auffälligem Verhalten - Ausschluß eines Hydrocephalus - Fehlbildungungen - Fokussuche bei Epilepsie.
  • Nasennebenhöhlen:
    Fremdkörper - entzündliche Veränderungen oder Fehlbildungen - Sinusitis - tumoröse Veränderungen - Beurteilung z.B. überstehender Zahnwurzeln.

MRT/Kernspintomographie in Kooperation

Magnetresonanztomographie oder Kernspintomographie ist eines der modernsten bildgebenden Verfahren zur Darstellung von Strukturen im Inneren des Körpers. Sie erschließt uns Bereiche, die bisher nicht beurteilt werden konnten und ist völlig frei von schädlichen Nebenwirkungen. Dieses System bringt die millimeterkleinsten Details des gesamten Körpers auf den Monitor und das absolut strahlungsfrei.

Die Stärken des MRT liegen vor allem in den „weichen“, also wasser- und fetthaltigeren Geweben und für spezielle, neurologische Untersuchungen ein essentielles Diagnostikum.

Wir führen MRT-Untersuchungen nach Terminabsprache in enger Kooperation mit der Tierarztpraxis Dr. König durch. Im Allgemeinen ist bei der Untersuchung zusätzlich einer unserer Tierärzte vor Ort, so dass eine direkte Kommunikation möglich ist und falls notwendig anschließende Behandlungen z.B. in Form einer Goldakupunktur erfolgen kann.

Was ist die Magnet-Resonanz-Tomographie?

Die -Resonanz-Tomographie (MRT), auch genannt Kernspintomographie oder Magnet-Resonanz-Imaging (MRI), ist eine diagnostische Technik zur Darstellung der inneren Organe und Gewebe mit Hilfe von Magnetfeldern und Radiowellen. Ohne den Einsatz von ionisierenden Strahlen erschließt sie uns die Regionen des Körpers, die bislang dem Röntgen, dem Ultraschall und auch der Computertomographie verschlossen blieben. Sie besticht durch eine hervorragende Darstellung der inneren Organe, des Weichteilgewebes und der Knochen in verschiedenen Kontrasten. Damit gelingt eine Differenzierung von pathologischen und physiologischen Strukturen sowie eine exakte anatomische Bildgebung in unterschiedlichen Schnittebenen.

Wie funktioniert die Magnet-Resonanz-Tomographie?

Die MRT ist ein Verfahren, das im Gegensatz zu einer Röntgenuntersuchung nicht mit Röntgenstrahlen, sondern mit Magnetfeldern und Radiowellen arbeitet. Im MRT befindet sich ein sehr starkes Magnetfeld. Dieser zieht die Atome des Körpers an, sie verändern ihre Position.

Schaltet man den Magneten wieder aus, so springen die Atome an ihre ursprüngliche Position zurück. Dabei senden die Atome Signale aus, die durch hoch empfindliche Antennen gemessen werden können. Ein Computer berechnet aus den Signalen ein Schnittbild durch den Körper. Im Gegensatz zur Computertomographie können bei der MRT neben horizontalen Schichtebenen auch noch andere Schnittebenen dargestellt werden, ohne die Lage des Patienten zu ändern.

Wann wird die Magnet-Resonanz -Tomographie durchgeführt?

Ein Hauptgrund für die Anwendung ist, dass sie sehr genaue und differenzierte Darstellungen aller Körpergewebe liefert, vor allem nicht-knöcherner Strukturen, wie z. B. Weichteile, Organe, Gelenkknorpel, Meniskus und Gehirn. Schon geringfügige Veränderungen im Körper, beispielsweise kleine Entzündungsherde, können auf diese Weise entdeckt werden. Strukturen, die einen geringen Wassergehalt haben, wie z.B. Knochen, Lunge können dagegen mit der MRT nicht gut dargestellt werden.

Einsatz der MRT

Es können praktisch alle Bereiche des Körperinneren mit Hilfe der MRT dargestellt werden. Die Hauptanwendungsgebiete haben wir für Sie in der folgenden Tabelle dargestellt.

Körperregion Einsatz bei folgenden Fragestellungen
Gehirn Tumore, erworbene oder angeborene Fehlbildungen (Hydrozephalus, Zysten), vaskuläre Veränderungen, Traumafolgen (Blutungen, Frakturen), entzündliche Prozesse
Weichteile Kopf Erkrankungen der Ohren (äußerer Gehörgang, Bulla tympanica), der Nasenhöhle und Nasennebenhöhlen, des Retrobulbärraumes, des Pharynx
Wirbelsäule Bandscheibenveränderungen, Diagnostik der Cauda equina, intra- oder extraaxiale Spinaltumoren, Entzündungen, anatomische Variationen und Fehlbildungen (z.B. Arachnoidalzysten), Wirbelkörperfrakturen, Knochenmetastasen
Gelenke Bänder (bes. Kreuzbänder), Knorpel (OCD), Darstellung der Menisken, Knochen (FPC), Ergüsse, Tumore
Sehnen Entzündungen, Degenerationen, Rupturen
Muskulatur und Weichteile Informationen über die Lage und die Ausdehnung eines Tumors (z.B. Sarkom), von Entzündungen oder Blutungen
Beckenhöhle ergänzendes Verfahren zu Röntgen und Ultraschall zur genaueren Abgrenzung von Tumoren und entzündlichen Prozessen (paraprostatische Zysten, Prostataabszesse)
Knochenmark, Knochen genaue Ausdehnung von Tumoren, okkulte Frakturen
Thorax, Mediastinum, Pleurahöhle, Abdomen (Leber, Niere, Milz, Bauchspeicheldrüse) ergänzendes Verfahren zu Röntgen und Ultraschall zur genaueren Abgrenzung von Tumoren und entzündlichen Prozessen (z.B. Nebennierenrindentumor, Prostatatumor)

Labordiagnostik

Gemäß unserem Grundsatz „Ohne gute Diagnose keine gute Therapie“ bedienen wie uns regelmäßig auch der Labordiagnostik.

Einen Großteil der gängigen Laboruntersuchungen führen wir aufgrund unserer umfangreichen Ausstattung in beiden Praxen dabei selbst durch:

Blutuntersuchungen

  • Blutbild (Hämatologie) und Differentialblutbild (auch kleines und großes Blutbild genannt)
  • Blutchemische Untersuchungen z.B. der Nieren- oder Leberwerte, auf Blutzucker
  • Immunologische Schnelltests z.B. auf FIP- oder FIV- Infektionen bei Katzen
  • Gerinnungswerte
  • Operationsvorbereitende Untersuchungen z.B. auch bei älteren Patienten

Harnuntersuchungen (Urintests)

  • Chemisch auf Veränderungen der Ausscheidungswerte
  • Mikroskopisch z.B. auf Harnkristalle bei Blasensteinen

Haut- und Haaruntersuchungen

  • mikroskopisch z.B. bei Parasitenbefall wie Hautmilbenbefall („Räude“)
  • Probenentnahmen z.B. in der Tumordiagnostik

Kotuntersuchungen

  • Mikroskopisch z.B. bei Durchfallerkrankungen oder Darmparasitenbefall

Ergüsse, Gelenkschmiere

  • Mikroskopisch und refraktometrisch
  • Chemisch

Darüber hinaus arbeiten wir deutschlandweit mit renommierten Labors zusammen, wenn es um weitergehende Untersuchungen geht:

  • Bakteriologische Untersuchungen z.B. bei Infekten oder Hautinfektionen
  • Immunologische Untersuchung zur Abklärung infektiöser Geschehen z.B. auf Borreliose
  • Standardmäßige Titeruntersuchungen z.B. auf Tollwuttiter bei Reisen in Drittländer
  • Tumordiagnostik
  • Zellbestimmungen (histologische Diagnostik)
  • Andere Spezialdiagnostiken

Die Labordiagnostik dient zur näheren Eingrenzung und Abklärung von teilweise komplexen Erkrankungen. Einige extern beauftragte Untersuchungen können einige Tage Wartezeit bis zum Vorliegen eines Ergebnisses bedeuten – der Vorteil der „Diagnostik vor Ort“ liegt also ganz klar darin, dass wir innerhlab weniger Minuten ein Ergebnis haben, auf welches man ohne diese Ausstattung ansonsten teilweise einige Tage warten müsste.

Je schneller man eine gezielte Therapie beginnen kann, desto effektiver und nicht selten kürzer kann eine erfolgreiche Therapie eingeleitet werden.

Insbesondere bei folgenden Problemfällen ist eine schnelle Diagnostik mitunter sogar lebensrettend:

  • Verdacht auf Vergiftungen
  • Unfallpatienten (Trauma-Patienten)
  • Schockgeschehen
  • Schwere Infektionen (begleitet von Erbrechen, Durchfall oder Atembeschwerden)
  • Organschädigungen, z.B. akutes Nierenversagen
  • Störungen der Blutgerinnung, Einschätzung des Schweregrades bei Blutverlust

Aufgrund des teilweise hohen apparativen Einsatzes kann Labordiagnostik nicht immer ganz billig sein, jedoch lohnt sich die Investition in eine gute Diagnose, um z.B. wirkungslose und ebenfalls nicht kostenfreie Therapien zu vermeiden und damit Ihrem Tier schneller und effektiv helfen zu können und Nebenwirkungen auf ein Mindestmaß zu beschränken oder nicht in Kauf nehmen zu müssen.

Diagnostik

Ohne gute Diagnose keine gute Therapie! Starten Sie den Kurzfilm einfach per Maus- klick ins Bild.

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